{"id":1156,"date":"2020-11-02T21:44:30","date_gmt":"2020-11-02T19:44:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cedric-piro.de\/pirosports\/?p=1156"},"modified":"2020-11-02T21:44:30","modified_gmt":"2020-11-02T19:44:30","slug":"piro-sports-erlebte-chaotische-rennen-in-der-lausitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cedric-piro.de\/pirosports\/?p=1156","title":{"rendered":"Piro Sports erlebte chaotische Rennen in der Lausitz"},"content":{"rendered":"\n<p>Zum vorletzten Rennen der ADAC GT4 Germany trat das Team Piro Sports die Reise nach Brandenburg an. Auf dem Lausitzring wollte die Mannschaft mit dem Ginetta G55 GT4 gute Ergebnisse einfahren. Letztlich kam es jedoch komplett anders.<\/p>\n<p>Eigentlich w\u00e4re es an diesem Wochenende f\u00fcr die ADAC GT4 Germany und Piro Sports nach Zandvoort gegangen. Die Rennstrecke an der niederl\u00e4ndischen Nordseek\u00fcste sollte die finale Saisonphase einl\u00e4uten. Doch die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie verhinderte einen Start im Ausland. Somit wechselten die Organisatoren auf den Lausitzring und w\u00e4hlten dabei eine komplett neue Streckenvariante.<\/p>\n<p>Robin Falkenbach und Cedric Piro stellten sich schnell darauf ein und unterstrichen in den freien Trainings ihre M\u00f6glichkeiten in die Top-Ten zufahren. Doch bereits im zweiten freien Training nahm ein chaotisches Wochenende seinen Lauf. \u201eWir hatten diesmal unsere Startzeiten sehr sp\u00e4t und es war schon im Vorhinein klar, dass wir in die Dunkelheit fahren. Eigentlich sollte es bessere Lichtverh\u00e4ltnisse geben. Durch den Regen war es bereits um 17 Uhr schwarz wie die Nacht. Wir mussten das Training abbrechen, weil wir nichts mehr gesehen haben\u201c, erkl\u00e4rte Cedric Piro am Abend.<\/p>\n<p>Zu den Rennen am Samstag hatte das Team die Ginetta mit Zusatzlicht ausgestattet. Als Elfter schloss Robin das Qualifying ab und ging zuversichtlich in das Rennen. Doch bei den schwierigen Bedingungen gab es auf der Strecke zahlreiche Unf\u00e4lle. Auch der Wagen des saarl\u00e4ndischen Teams wurde getroffen und musste aufgeben.<\/p>\n<p>Am Sonntag wurde es noch schlimmer. Das Rennen wurde nach nur einer Runde abgebrochen. Nach einem Neustart gab es wegen vieler Unf\u00e4lle zahlreiche Safety-Car-Phasen und einen vorzeitigen Abbruch. Letztlich bestand das Rennen nur aus zwei freien Runden. Ein Opfer der zahlreichen Kollisionen war auch Robin. Die Ginetta wurde dabei komplett zerst\u00f6rt und der Rookie musste zu Kontrolluntersuchungen ins Krankenhaus.<\/p>\n<p>\u201eWir sind sehr entt\u00e4uscht von der Organisation. Die Idee ein Rennen bei Dunkelheit zufahren, wurde nicht zu Ende gedacht. In einem Sprintrennen f\u00e4hrt man anders, als bei einem 24-Stunden-Rennen, dass wei\u00df ich aus eigener Erfahrung. Dazu kamen der starke Regen und die Streckenbedingungen. Der Ausgang des zweiten Rennens und die Tatsache, dass nur die H\u00e4lfte des Feldes ins Ziel kam, unterstreicht dies nachhaltig. Trotz allem haben wir entschieden f\u00fcr das Finale in Oschersleben unsere zweite Ginetta aufzubauen und wieder dabei zu sein. Dadurch k\u00f6nnen wir aber am Donnerstag nicht den Testtag bestreiten. Sollten die Rennen jedoch erneut bei solchen Verh\u00e4ltnissen im Dunklen stattfinden, verzichten wir auf eine Teilnahme. Gl\u00fccklicherweise ist Robin nicht viel passiert. Abgesehen von einigen blauen Flecken, ist er fit und tritt in Oschersleben wieder an\u201c, kommentierte Teamchef Erwin Piro die Geschehnisse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum vorletzten Rennen der ADAC GT4 Germany trat das Team Piro Sports die Reise nach Brandenburg an. Auf dem Lausitzring wollte die Mannschaft mit dem Ginetta G55 GT4 gute Ergebnisse einfahren. Letztlich kam es jedoch komplett anders. 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