02. Juni 2026

Heimspiel mit starker Aufholjagd: piro sports punktet am Nürburgring

Beim zweiten Lauf des Polo Cup Germany powered by German eFuel One erlebte piro sports am vergangenen Wochenende ein intensives Heimspiel auf dem Nürburgring. Bei typisch wechselhaftem Eifelwetter mit Regen, abtrocknender Strecke und schwierigen Bedingungen schickte das Team mit Sophie Hoffmann und Cedric Piro zwei Schützlinge ins Rennen. Unterstützt wurde die Mannschaft dabei von zahlreichen Fans und Freunden vor Ort.

Nach dem starken Saisonauftakt in Oschersleben reiste piro sports mit viel Rückenwind in die Eifel. Bereits im freien Training am Freitag bestätigte Cedric Piro die gute Form und setzte bei sonnigen Bedingungen die Bestzeit. Entsprechend groß war die Zuversicht für das weitere Wochenende – doch ab Samstag übernahm das Wetter die Regie.

Im nassen Qualifying am Samstag musste sich Piro mit Rang vier zufriedengeben. Im ersten Rennen entwickelte sich anschließend ein turbulenter Lauf mit zahlreichen Zweikämpfen. Nach einer Berührung drehte sich Cedric einmal um die eigene Achse, konnte das Rennen jedoch fortsetzen. Mit eingeschränkter Sicht brachte er den VW Polo GTI auf Platz sechs ins Ziel und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Auch Sophie Hoffmann zeigte am Samstag eine starke Leistung. Nach einem schwierigen Qualifying mit Sichtproblemen startete sie von Rang 14 in ihr erstes Regenrennen mit dem Polo. Im Rennen kam sie gut zurecht, machte mehrere Positionen gut und lag zwischenzeitlich sogar in den Top-Ten. Am Ende erreichte sie Platz elf und sicherte sich zusätzlich den Sieg in der Ladies Trophy.

Der Sonntag begann erneut mit schwierigen Bedingungen. Auf nasser, aber abtrocknender Strecke entschied sich Cedric Piro im Qualifying für Slicks. Der Reifenpoker zahlte sich jedoch nicht aus: Nach einem Ausrutscher musste er die Session vorzeitig beenden und aus der vorletzten Reihe ins Rennen gehen. Dort zeigte Piro anschließend eine starke Reaktion. Bereits am Start machte er zahlreiche Positionen gut und kämpfte sich von Platz 18 bis auf Rang sechs nach vorne.

Für Hoffmann verlief der zweite Renntag unglücklich. Auch sie hatte im Qualifying mit den schwierigen Mischbedingungen zu kämpfen und stellte ihr Auto auf Startplatz 15. Im Rennen wurde sie bereits in der Anfangsphase gedreht. Durch einen weiteren Einschlag wurde die Heckpartie ihres Autos stark beschädigt. Trotzdem fuhr Hoffmann weiter, brachte den Polo ins Ziel und rettete weitere Erfahrung sowie wichtige Kilometer.

„Es war insgesamt ein Wochenende, das uns ein bisschen aus den Händen geglitten ist“, fasste Cedric Piro zusammen. „Am Freitag waren wir im Trockenen sehr schnell und hatten ein gutes Gefühl. Dann kam typisches Nürburgring-Wetter dazu. Im ersten Rennen haben wir nach dem Dreher noch Platz sechs gerettet, am Sonntag war die Aufholjagd von 18 auf sechs sicher das Highlight. Mehr war nach dem Qualifying leider nicht mehr möglich. Trotzdem nehmen wir wichtige Punkte mit und wissen, dass die Pace da ist. Ein großer Dank geht an alle Fans und Freunde, die uns beim Heimspiel unterstützt haben, sowie an unsere Partner Besaplast, LBM, Arden, Raumgestaltung von Oettinger, RS Automobile sowie GROSS + KLEIN GETRÄNKE.“

Auch Sophie Hoffmann zog trotz des schwierigen Sonntags ein konstruktives Fazit: „Für mein erstes Regenrennen mit dem Auto war der Samstag sehr positiv. Das Auto lag im Nassen gut, ich konnte Positionen gutmachen und viel lernen. Platz elf und die Ladies Trophy waren ein schöner Abschluss. Am Sonntag war es nach dem Dreher und dem Schaden natürlich schade, aber auch solche Rennen gehören dazu.“

Nach dem zweiten Rennwochenende liegt Cedric Piro weiterhin im vorderen Feld der Meisterschaft. Für piro sports richtet sich der Blick nun auf die nächste Station des Polo Cup Germany: Vom 10. bis 12. Juli gastiert die Serie im belgischen Zolder. Dort möchte das Team wieder an die starke Pace anknüpfen und erneut im Spitzenfeld angreifen.

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